Die Körpersprache der Tiere

– Entspannung erkennen –

Tiere aller Art verständigen sich nicht, wie wir Menschen mit gesprochener Sprache, sondern mit Hilfe der Körpersprache. Dabei drücken Sie mit Mimik, Gestik und Körperhaltung ihre Gefühle aus. Hier sind die meisten Tiere sich sehr ähnlich. Ob nun Hund, Katze, Kaninchen oder Kanarienvogel im Grunde ähneln sind sich ihre Sprachen sehr stark.

Zugegeben die Sprache der Tiere zu verstehen und zu sprechen ist nicht einfach, aber sehr wichtig für ein zufriedenes Miteinander. Natürlich sind die Feinheiten von Tier zu Tier unterschiedlich, daher sollten Sie Ihr Tier immer gut beobachten und dessen Eigenheiten kennenlernen. Wir sollten als Tierbesitzer niemals davon ausgehen, dass die Tiere plötzlich anfangen unsere exakten Worte zu verstehen, daher sollten wir anfangen Ihre Sprache zu lernen, um auf diesem Wege mit Ihnen zu kommunizieren.

 

Ein Entspanntes Tier erkennen

Sie sollten sich immer Bewusst sein, dass die einzelnen Zeichen im Zusammenhang gesehen und interpretiert werden müssen. Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse und beobachten Sie ganz genau, was Ihr Tier macht. Generell gilt natürlich, wenn die Muskeln angespannt sind, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch unser Tier angespannt ist. Sind die Muskeln des Tieres entspannt, so ist es entspannt und fühlt sich wohl.Magnesiumoel Zechpet Tiere Entspannung

 

Der Kopf:
Schon an der Kopfhaltung Ihres Tieres können Sie einiges ablesen, so ist Ihr Tier sehr wahrscheinlich entspannt und ruhig, wenn es die Gesichtszüge entspannt. Ein entspanntes Tier hält den Kopf ruhig und nicht zu weit oben. Wildes umherschauen ist ein Zeichne für Angst, Unsicherheit und Unruhe.

Weitaufgerissene und große Augen sind meist ein sehr schlechtes Zeichen. Dies kann Angst, Stress und Unruhe bedeuten. Auch ausdrucksloses Starren an einen Punkt und das schnelle Wandern der Augen, weil das Tier scheinbar wild in der Gegend umherschaut, kann ein Zeichen für Nervosität sein. Ein ruhiges und entspanntes Tier wird die Augen eher ruhig halten und diese wenn dann langsam bewegen. Häufig schließen die Tiere Ihre Augen und dösen ein wenig, dies zeigt, dass Sie sich entspannen und sich im Moment wohlfühlen.

Auch die Ohren des Tieres können eine ganze Menge verraten. Hat das Tier die Ohren entspannt bewegen sich diese kaum. Verfolgt Ihr Tier das Geschehen um sich herum, so wird es dies mit einem Ohr tun. Generell gilt auch hier, eine langsame Ohrbewegung ist völlig normal und eher entspannt, aber wildes und ruckartiges hin und her Zucken mit den Ohren kann ein Zeichen dafür sein, dass sich Ihr Tier unsicher oder bedroht fühlt.

 

Der Schwanz:
An Hand des Schwanzes kann man sehr viel über sein Tier sagen, aber hier ist es besonders wichtig das gegebene Zeichen in den Gesamtzusammenhang einzufügen. Bei einem Hund ist z.B. nicht Wedeln gleich Wedeln. Das Einklemmen des Schwanzes und das heranpressen an den Körper ist in den meisten Fällen ein Zeichen für Angst und Unsicherheit. Gut ist es, wenn der Schwanz entspannt herunterhängt und ruhig gehalten wird. Ein wild zuckender Schwanz ist ein Zeichen für Nervosität und Stress.

 

Das Verhalten:
Wenn sich Ihr Tier entspannt und gemütlich hinlegt ist dies meist ein sehr gutes Zeichen. Am besten ist es, wenn sich Ihr Tier dabei auf die Seite oder den Rücken legt. Sollte Ihr Tier aber nervös auf und ab gehen, kann es sein, dass es Ihnen mitteilen möchte, dass es unruhig oder ängstlich ist.

Entspanntes Tier Entspannter Hund Entspannte KatzeAuch die Atmung des Tieres verrät uns sehr viel über den Gemütszustand. Ein entspanntes Tier wird eine gleichmäßige und ruhige Atmung haben. Ein Hund wird eher leise und langsam hecheln, während sich das Näschen eines Kaninchens nur sehr langsam bewegen wird. Ein Gähnen kann auch oft ein Ausdruck von Entspannung sein, aber besonders dieses Zeichen sollte immer in Zusammenhang interpretiert werden. Denn das Gähnen kann auch viele andere Gefühle ausdrücken.

Ein entspanntes Tier wird sein Fell nicht aufstellen, denn dies ist ein Zeichen höchster Anspannung und ist eine Drohgebärde. Das Fell Ihres Tieres ist, wenn es nicht unter Stress leidet, schön glatt und glänzend. Es sieht gesund aus. Das liegt auch daran, dass sich entspannte Tiere häufig Putzen.

Ein Tier, welches sich in Ihrer Nähe wohlfühlt und sich entspannen kann wird auch Ihre Aufmerksamkeit suchen. Es wird zu Ihnen kommen und Sie stupsen. Es ist wichtig den Tieren diese Aufmerksamkeit zu gewähren, da sich nur so eine gute Vertrauensbasis aufbauen kann. Denn Vertrauen und ein gutes Verhältnis sind der Schlüssel für ein optimales Miteinander.

 

Mögliche Folgen von Stress

Wie auch bei uns Menschen reagiert jedes Tier anders auf Stress. Daher kann man nicht pauschal für alle Tiere sprechen, wenn man verschiedene Symptome aufzählt. Wichtig ist es auf Verhaltensänderungen und auf körperliche Änderungen zu achten.

Häufig ist es so, dass bei einem gestressten Tier das Immunsystem heruntergefahren wird und dieses anfälliger für Krankheiten wird. Das kann natürlich besonders bei jungen und alten Tieren zu großen Problemen führen. Wenn es keine gute Vertrauensbasis gibt, so kann es auch zu aggressiven und dominanten Verhalten gegenüber dem Besitzer kommen. Das ist ein Hilferuf, der nicht ignoriert werden sollte.

Aber auch der Appetit und der Stoffwechsel werden oft beeinflusst. So kann es sein, dass Ihr Tier plötzlich viel weniger isst. Da der Stoffwechsel verrücktspielen kann ist es auch gut möglich, dass Ihr Tier viel Gewicht verliert oder gar sehr viel zunimmt. Achten Sie also besonders auf diese Veränderungen.

 

Entspannung fördern

Es gibt viele verschiedene Arten von Stress und auch verschiedenen Dringlichkeiten dagegen anzugehen. Bei akutem Stress, wie z.B. bei einem Tierarztbesuch oder an Silvester, muss es schnell gehen. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Tier ein wenig ablenken und mit ihm spielen oder ein paar Beruhigungsleckerlies geben.

In jeder Stresssituation ist eine gute Vertrauensbasis sehr wichtig, da das Tier sich an seiner Vertrauensperson orientiert. Daher ist es immer wichtig ruhig und gelassen zu bleiben, damit das Tier nicht in Panik verfällt. Damit sich ein Tier entspannen kann muss es sich aber nicht nur bei seinem Besitzer wohlfühlen, sondern auch in seiner Umgebung. Halten Sie Ihr Tier also artgerecht und sorgen Sie für genügend Bewegung und Sozialkontakt. Auch ausgiebig Kuschel- und Streicheleinheiten sind vorteilhaft.

Hundemassage Tiermassage Massagehandgriffe Durchkneten Daumen HalbkreisUm Ihr Tier völlig zu entspannen können Sie es auch einmal mit einer tierischen Massage verwöhnen. Nicht nur wir Menschen können dabei die Seele baumeln lassen. Mit den richtigen Handgriffen können Sie so Vertrauen und Bindung stärken und die Muskeln Ihres Tieres entspannen.

Es ist zu empfehlen,  für eine solche Massage ein Massageöl zu verwenden, da es die entspannende Massage für das Herrchen und das Frauchen vereinfacht und sie Ihrem Tier noch angenehmer macht, da unangenehmes ziepen im Fell verhindert wird. Sie sollten hier allerdings darauf achten, dass es sich um ein spezielles fettfreies Massageöl für Tiere handelt, damit keine Rückstände auf dem Fell entstehen.

Tiere sind nicht dumm und können daher auch auf verschiedene Situationen vorbereitet werden. Natürlich können die Tiere so auch abgehärtet werden. Zeigen Sie Ihrem Tier verschiedene Situationen und bleiben Sie dabei selbst ganz ruhig. Erzeugen Sie diese kritischen Situationen geplant, damit Sie immer eingreifen und das ganze spielerisch gestalten können. Vor allem bei Hunden oder Katzen empfiehlt es sich einen Tiertrainer dazu zuziehen.

Wenn die Möglichkeit besteht sollten Sie natürlich Stresssituationen vermeiden. Passen Sie dabei aber bitte auf, dass Sie nicht nervös werden, weil Sie ständig nach Gefahren Ausschau halten. Achten Sie immer auf Ihre eigene Körpersprache, da die Tiere sich sehr viel von uns abschauen und Meister in der Interpretation der Körpersprache sind. Bewahren Sie deshalb immer die Ruhe und strahlen Sie Entspannung und Sicherheit aus, damit sich Ihr Tier in Ihrer Nähe auch entspannen kann.

entspannter Hund Entspanntes TierUnsere Tipps:

Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Tieres im Ganzen, nur so können Sie erkennen, was Ihnen Ihr Tier sagen möchte.

Achten Sie auf Ihre eigene Körpersprache, hierbei sollten Sie immer Ruhe und Entspannung ausstrahlen, damit sich Ihr Tier wohlfühlen kann.

Erwarten Sie nicht, dass Ihr Tier plötzlich unsere Sprache lernt, daher sollten Sie stattdessen versuchen ihre Sprache zu adaptieren, um so mit ihnen zu kommunizieren.

Arbeiten Sie unbedingt gemeinsam an Ihren Problemen und haben Sie Geduld.

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