Tierphysiotherapie

– alternative Heil- und Behandlungsmethoden –

Tierphysiotherapie alternative Heilmethoden TiereDie humane Physiotherapie ist schon lange bekannt und bereits hoch angesehen. Doch auch die Tierphysiotherapie ist seit den letzten Jahren stark im Kommen. Hierbei ist die humane Behandlung sehr gut auf die tierische übertragbar, so können viele der physiotherapeutischen Methoden auch an den tierischen Lieblingen angewendet werden.

Der Beruf des Tierphysiotherapeuten ist in Deutschland leider nicht staatlich anerkannt und die Bezeichnung somit auch nicht geschützt. Die eigentliche Ausbildung dauert 2-3 Jahre, allerdings beruht das Wissen und Können einiger weniger auf Wochenendseminaren. Daher ist es besonders wichtig bei der Auswahl des Tierphysiotherapeuten genau aufzupassen. Am besten Fragen Sie Familie und Freunde, ob diese bereits gute Erfahrungen sammeln konnten und recherchieren Sie genau, dann kann einer erfolgreichen Behandlung nichts mehr im Wege stehen.

 

Tierphysiotherapie – was ist das?

Im Allgemeinen ist die Physiotherapie auch als Krankengymnastik bekannt. Jedoch reichen die Behandlungs- und Anwendungsgebiete heutzutage weit über die einfache Krankengymnastik heraus. Das Wort Physiotherapie kommt aus dem Griechischen („Physis“=“Die Natur“ und „Therapie“=“Das Dienen“). Die Physiotherapie gehört zur alternativen Medizin und basiert auf natürlichen Heilverfahren. Sie wird sehr häufig als Alternative oder als Ergänzung zur medikamentösen Behandlung eingesetzt.

Wichtig: Bedenken Sie aber, dass der Tierphysiotherapeut kein Ersatz für einen Tierarzt ist!

 

Der Behandlungsablauf

Bei Erstpatienten wird der Tierphysiotherapeut erst einmal eine Anamnese durchführen. Das bedeutet, dass er sich über die Vor- und Krankengeschichte des Tieres informiert. Hierbei fließen tierärztliche Befunde, Lebensumstände, Medikamente, Verhaltensänderungen und Beschwerden des Tieres mit ein. Dazu kommt noch der Tastbefund, bei dem der Physiotherapeut das Tier abtastet und sich einen optischen Eindruck verschafft. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann nun die individuelle Behandlung starten.

 

Methoden der Tierphysiotherapie

Die bekannteste Methode aus der Tierphysiotherapie ist die manuelle Therapie, welche z.B. das Abtasten des Tierkörpers beinhaltet. So können Temperaturunterschiede wahrgenommen werden und auch Verspannungen und Blockaden können schnell entdeckt werden. Es werden auch gerne verschiedenste Massageformen angewendet, um die Durchblutung und den Stoffwechsel anzuregen.

Hundemassage Tiermassage Massagehandgriffe Fußreflexzonenmassage Tier Fußmassage TierFür die Massagen werden häufig spezielle Massageöle für Tiere angewendet, die auch dem Fell keinerlei Rückstände hinterlassen. Diese Hilfsmittel erleichtert es dem Tierphysiotherapeuten den Patienten zu massieren und macht die Massage für den tierischen Liebling noch angenehmer.

Auch verschiedene Bewegungsübungen werden eingesetzt, diese können z.B. auch das Parcourstraining beinhalten, wobei das Tier über niedrige oder auch höhere Hindernisse springen kann. Auch das Dehnen ist ein Hauptbestandteil der Tierphysiotherapie, da dieses nicht nur präventiv, sondern auch zur Rehabilitation eingesetzt werden kann.

Beliebt ist auch die Laufbandarbeit, um die Ausdauer des Tieres zu verbessern. Das Schwimmen ist die schonendere Variante und besonders bei Verletzten  oder älteren Tieren sehr beliebt. Zur Rehabilitation wird auch sehr häufig ein Unterwasserlaufband verwendet, um das Tier schonend aufzubauen.

Dank der neuen Techniken ist es auch möglich die Tiere mit, auf dem ersten Blick, außergewöhnlichen Methoden zu behandeln. So werden Elektrotherapien und medizinischer Ultraschall, welche auch bei Menschen eingesetzt werden, heute ebenfalls für die Behandlung der tierischen Lieblinge eingesetzt. Auch die Magnetfeldtherapie erfreut sich wachsender Begeisterung.

Natürlich dürfen bei den Methoden der Tierphysiotherapie auch die Wärme-, Kälte- und Lichttherapie nicht fehlen. Diese sind auch ein großer Bestandteil dieser alternativen Behandlungsmethode. Häufig fungiert der Tierphysiotherapeut auch als Ernährungsberater, da sich die Ernährung immer auf den Bewegungsapparat auswirken kann.

Sie und Ihr Tier sollten dazu natürlich noch viel Geduld mitbringen, denn so eine Behandlung ist nicht von heute auf morgen erledigt. Sie selbst sollten in jedem Fall bereit sein handanzulegen, da die Physiotherapeuten auf Ihre Mithilfe angewiesen sind. Häufig werden Sie auch kleinere „Hausaufgaben“ mitbekommen. Dies sind kleine und einfache Übungen, die Sie zuhause mit Ihrem Tier nachmachen sollten, damit die Behandlung schnell Früchte trägt. Selbstverständlich kommt es, wie immer, auch auf die Motivation Ihres Tieres an. Macht dieses gut und gerne mit, so wird die Behandlung sicherlich schnell ein Erfolg.

 

Wozu dient die Tierphysiotherapie

In der Tierphysiotherapie steht, wie bei der humanen auch, die Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Mittelpunkt. Durch die verschiedenen Übungen wird nicht nur der Körper des Tieres stimuliert, sondern auch die Psyche stabilisiert, sodass das Tier möglichst schnell zu mehr Lebensfreude zurück finden kann.

Es können schon kleine Beschwerden behandelt werden, wie z.B. Verspannungen verschiedener Muskeln oder Rücken- und Gelenkschmerzen. Natürlich können auch schwerere und langfristige Beschwerden, wie Arthrose und Nervensystemerkrankungen, gelindert werden.

Auch bei der Rehabilitation wird die Tierphysiotherapie häufig begleitend eingesetzt. Vor allem um die Beweglichkeit und Fitness nach einem Knochenbruch oder einem Kreuzbandriss wieder herzustellen. Wundheilstörungen, unter anderem auch Narben, können mit Hilfe der Tierphysiotherapie verbessert werden. Da Tiere nach Unfällen oft in Schonhaltung gehen und schwere Traumata und Verletzungen davontragen ist es sehr hilfreich hier eine Tierphysiotherapie in Erwägung zu ziehen.

Die präventive Behandlung durch die Tierphysiotherapie ist auch immer mehr im Kommen, so kann die Beweglichkeit und Dehnbarkeit älterer Tiere auf lange Sicht stark verbessert werden und auch junge Tiere und Tiere, welche im Sport eingesetzt werden sind häufig in tierphysiotherapeutischer Behandlung. Durch die vielen verschiedenen Methoden können Ausdauer und Kraft individuell gefördert werde und auch die Koordination kann so schnell verbessert werden.

 

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Der Unterschied zur Tierosteopathie

Der Unterschied zwischen der Tierphysiotherapie und der Tierosteopathie besteht darin, dass der Physiotherapeut einen symptomatischen Ansatz hat und einzelne Funktionsstörungen behandelt. In der Osteopathie dagegen wird der Körper als Ganzes gesehen und auch als Einheit behandelt. Beide Methoden sind sich generell jedoch sehr nahe in der Durchführung, da beide eine alternative zur medikamentösen Medizin darstellen. Beide möchten dem Tier durch sich selbst helfen.

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