Fleisch, Gemüse, Getreide

– die Tierernährung –

Mit dem wachsenden Bewusstsein des Menschen für seine eigene Ernährung entstand auch eine ganz neue Empfindlichkeit für das Thema Tierernährung. Da wir Menschen uns nun bewusster und ausgewogener Ernähren fangen wir auch an uns Gedanken um die Tierernährung zu machen und wollen, dass sich unsere tierischen Lieblinge genauso gesund und ausgewogen ernähren wie wir. Selbst neue Berufszeige, wie der Tierernährungsberater und der tierische Fitnesstrainer sind auf Grund dieses Umdenkens entstanden.

Es gibt hierbei verschiedene Futterformen, welche sich für die Haustiere eignen. Es gibt Trocken- und Nassfutter. Das Futter kann man selbstverständlich auch selbst machen. Das liegt gerade, besonders bei Hunden und Katzen, stark im Trend. Zwar bedeutet das einen großen Mehraufwand, dafür weiß man genau, was im Futter ist. Allerdings gibt es auch qualitativ hochwertige Fertigfutter, die wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen. Aber egal, was Sie füttern möchten die Hauptsache ist, dass es ihrem Tier schmeckt.


Wovon hängen die Art des Futters und die Futtermenge ab?

Zechpet Hund Katze Kaninchen kaufenLeider gibt es keine allgemeine Faustregel, welches Futter am besten für das einzelne Tier geeignet ist. Es muss natürlich immer artgerecht sein, so sollte ein Hund oder eine Katze hauptsächlich Fleisch bekommen mit etwas Gemüse, während Kaninchen und Hamster lieber Heu, Gas, Getreide und etwas Gemüse bekommen sollten.

Die Futtermenge hängt hier selbstverständlich von der Tierart ab. Es ist klar, dass ein Kaninchen andere Futtermengen braucht, als ein Hund oder ein Pferd. Zudem hängt die Menge an Futter von der Rasse ab. Besonders bei Hunden gibt es hier viele Größenunterschiede und Staturunterschiede. Auch von der Größe und dem Alter des Tieres ist die Menge an Futter abhängig, da sich mit dem Alter die Ansprüche der Tiere verändern, denn ein Senior hat z.B. normalerweise einen sehr viel langsameren Stoffwechsel und kann Nährstoffe nicht mehr so gut aus dem Futter herausziehen.

Auch die Bewegungsmenge, also der Leistungsanspruch haben einen großen Einfluss auf die Futtermenge. Eine Katze, die viel im Haus sitzt braucht hier sehr viel weniger Futter, als eine Katze, welche immer draußen herumläuft. Aber auch Tiere, welche einem Beruf nachgehen, z.B. Polizeihunde, haben einen höheren Nährstoffbedarf, als das faule Sofahündchen

Vor allem bei der Zucht spielt die Ernährung eine große Rolle. Tragende und säugende Tiere haben einen stark erhöhten Nährstoffbedarf. Auch Krankheiten können einen großen Einfluss auf die Futter- und Nährstoffmenge haben. Im Grunde muss die Menge an Futter immer individuell angepasst werden und die Art des Futters ebenfalls, denn auch Tiere haben ihre Vorlieben.


Was sollte beachtet werden?

Es gibt leider keine Faustregel für alle Tiere, was gegessen werden kann und was nicht. Hunde dürfen z.B. auf keinen Fall Schokolade fressen, diese ist sehr giftig, Katzen dagegen sollten niemals Trauben oder Rosinen essen, da diese für die Tiere pures Gift sind. Generell lässt sich aber sagen, dass das Futter immer vollwertig und vor allem artgerecht sein muss. Das Futter muss eine optimale Versorgung mit wertvollen Nährstoffen garantieren.

Magneisumöl Pferd Bodenarbeit entspanntes Pferd Pferde Massage ruhiges PferdWichtig ist auch, dass Tiere kein Menschen-Essen bekommen sollten. Denn in unserem Essen stecken viele Gewürze, eine große Menge an Fett und Zucker. Das alles ist nicht gut für den tierischen Magen. Ein Fehler, den viele begehen ist es die kleinen Snacks zwischendurch nicht in die tägliche Futterration mit einzuberechnen. Das ist ein Problem, denn auch Tiere können an Fettleibigkeit leiden.

Besonders wichtig beim Futterkauf ist es auf die Qualität zu achten. Es sollten unbedingt hochwertige Nahrungsmittel verwendet worden sein, z.B. sollten Sie bei Hunde- und Katzenfutter darauf achten, dass der Fleischanteil möglichst hoch ist und dieser Lebensmittelqualität hat. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten unbedingt in jedem Futter enthalten sein und dort in leicht verwertbarer Form zur Verfügung stehen.

Lesen Sie beim Kauf von Tiernahrung einmal die Inhaltstoffe durch, je weniger, desto besser und auch je genauer die Angaben, desto hochwertiger. Gutes Futter ist immer frei von Aroma und Farbstoffen! Diese sollten auf keinen Fall enthalten sein, genauso, wie Zucker.


10 Regeln der Tierernährung

1. Füttern Sie unbedingt die richtige Menge und das richtige Futter. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass das Tier artgerechte und altersgerechte Nahrung bekommt. Die Menge an Futter muss immer individuell bemessen werden und auch die Art des Futters sollte jeweils an  Art, Rasse, Alter und Vorlieben angepasst werden.

Tipp: Wenn Sie sich bezüglich Futtermenge und Futterart nicht sicher sind können Sie auch gerne Ihren Tierarzt oder einen speziellen Tierernährungsberater fragen.

 

2. Eine korrekte Futterlagerung ist sehr wichtig, um die Qualität des Futters zu sichern. Schlechte Lagerung kann zu Nährstoffverlusten und im schlimmsten Fall zu Schimmel oder anderen Krankheitserregern führen. Achten Sie also darauf, dass das Futter geschlossen, kühl und dunkel gelagert wird. Es sollte in jedem Fall immer trocken sein. Wenn Ihnen das Futter einmal seltsam vorkommt schmeißen Sie es lieber weg und gehen Sie kein Risiko ein.

 

Tiere füttern Tierernährung3. Versuchen Sie sich weitestgehend an feste Fütterungszeiten zu halten. Das ist sehr wichtig, da sich auch der Körper des Tieres nach den Fütterungszeiten richtet. Ein ständiger und starker Wechsel der Zeiten kann nicht nur zu schlechter Laune bei den Tieren führen, sondern auch Magenverstimmungen und Durchfall auslösen.

 

4. Füttern Sie Ihren Liebling am besten in ruhiger Umgebung und lassen Sie ihn in Ruhe fressen. Besonders bei Hunden und Katzen kann eine laute und unruhige Umgebung Stress auslösen, vor allem wenn andere Tiere herum stehen. Aber auch Sie sollten Ihrem Liebling Zeit und Raum zum Fressen lassen. Tiere können sich sonst dazu genötigt fühlen das Fressen herunter zu schlingen, da sie Angst haben es könnte ihnen weggefressen werden. Beim Schlingen besteht die Gefahr, dass sich ihr Liebling verschluckt oder den Magen verdreht. Besonders Nagetiere brauchen sehr lange zum fressen. Lassen Sie sie in Ruhe fressen und gönnen Sie ihnen die Zeit.

 

5. Gönnen Sie Ihrem Tier nach dem Fressen eine kleine Pause. Sie werden merken, wenn Sie selbst etwas essen und sofort herumtollen sollen, dass Ihnen das auf den Magen schlägt. Bei den Tieren ist das nicht anders. Lassen Sie Ihren Lieblingen etwas Zeit und nutzen Sie diese doch um etwas zu schmusen und zu kuscheln, damit sich Ihr Tier nach dem Essen etwas entspannen kann.

 

6. Rechnen Sie unbedingt die Leckerlies in die tägliche Futterration mit ein. Auch Leckerlies haben Kalorien, welche nicht verschwinden, wenn man sie ignoriert. Denken Sie immer daran, dass auch Tiere unter Fettleibigkeit leiden können. Es ist am besten Leckerlies nur zu einem bestimmten Zweck zu geben und nicht einfach nur sinnlos zu verteilen, weil Ihr Tier gerade traurig dreinblickt. Lassen Sie Ihren Liebling ein kleines Kunststück machen oder ähnliches, dann muss es auch etwas dafür tun und die kleinen Leckereien bleiben etwas Besonderes.

 

7. Sollten Sie das Futter umstellen wollen oder müssen, dann sollten Sei das ganz langsam anfangen, indem Sie etwas von dem neuen Futter unter das alte mischen. Verändern Sie das Mischverhältnis langsam, bis Sie nur noch das neue Futter geben. Eine zu schnelle Umstellung ist sehr schlecht für den Tiermagen. Das könnte Magenverstimmungen und Durchfall auslösen.

 

8. Geben Sie Ihrem Tier kein menschliches Essen. Egal wie traurig Ihr Liebling auch schaut, Sie sollten standhaft bleiben, auch wenn das wirklich schwer fällt. Besonders die Süßigkeiten und die lecker gewürzten Speisen sollten Sie Ihrem Tier auf keinen Fall geben. Diese können sehr schädlich für den Magen sein. Der Zucker ist zudem sehr schlecht für die Zähne, diese können sehr schnell kaputt gehen.

 

Tierernährung gesunde Ernährung Tier Tier Wasser9. Sorgen Sie immer für einen sauberen Napf. Es ist unerlässlich den Napf oder die Futterschale regelmäßig und gründlich zu reinigen, am besten natürlich jeden Tag. Bei Nagetieren, welche ihre Futterschale immer leicht gefüllt in ihrem Käfig haben, sollte der Inhalt regelmäßig ganz ausgetauscht werden, da das Futter sonst alt und schlecht wird. In einem schmutzigen Napf oder einer verdreckten Futterschale sammeln sich gerne krankheitserregende Bakterien, die sich dann mit der nächsten Mahlzeit vermischen. So kann Ihr Tier schnell sehr krank werden.

 

10. Auch das Trinkwasser gehört zu einer guten und gesunden Ernährung dazu. Dieses sollte immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden und Flaschen und Näpfe müssen so oft, wie möglich gründlich gereinigt werden, um Krankheitserregern keine Chance zu geben. Für eine optimale Wasserversorgung sollte das Wasser möglichst gut temperiert sein. Die optimale Trinktemperatur liegt meistens bei 8-12°C.

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